Was will der Spartakusbund

Que veut la Ligue spartakiste ?
mardi 22 août 2017
par  Julien Daget
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Am 9. November haben Arbeiter und Soldaten das alte Regime in Deutschland zertrümmert. Auf den Schlachtfeldem Frankreichs war der blutige Wahn von der Weltherrschaft des preußischen Säbels zerronnen. Die Verbrecherbande, die den Weltbrand entzündet und Deutschland in das Blutmeer hineingetrieben hat, war am Ende ihres Lateins angelangt. [...]
Am 9. November erhob sich das deutsche Proletariat, um das schmachvolle Joch abzuwerfen. Die Hohenzollern wurden verjagt, Arbeiter- und Soldatenräte gewählt.

Aber die Hohenzollern waren nie mehr als Geschäftsträger der imperialistischen Bourgeoisie und des Junkertums. Die bürgerliche Klassenherrschaft, das ist der wahre Schuldige des Weltkrieges - in Deutschland wie in Frankreich, in Rußland wie in England, in Europa wie in Amerika. Das Kapitalisten aller Länder - das sind die wahren Anstifter zum Völkermord. Das internationale Kapital - das ist der unersättliche Baal, dem Millionen auf Millionen dampfender Menschenopfer in den blutigen Rachen geworfen werden.
Der Weltkrieg hat die Gesellschaft vor die Alternative gestellt : entweder Fortdauer des Kapitalismus, neue Kriege und baldigster Untergang im Chaos und in der Anarchie oder Abschaffung der kapitalistischen Ausbeutung.
[...]

Aber die proletarische Revolution ist zugleich die Sterbeglocke für jede Knechtschaft und Unterdrückung. Darum erheben sich gegen die proletarische Revolution alle Kapitalisten, Junker, Kleinbürger, Offiziere, alle Nutznießer und Parasiten der Ausbeutung und der Klassenherrschaft wie ein Mann zum Kampf auf Leben und Tod.
Es ist ein toller Wahn zu glauben, die Kapitalisten würden sich gutwillig dem sozialistischen Verdikt eines Parlaments, einer Nationalversammlung fügen, sie würden ruhig auf den Besitz, den Profit, das Vorrecht der Ausbeutung verzichten. Alle herrschenden Klassen haben um ihre Vorrechte bis zuletzt mit zähester Energie gerungen. Die römischen Patrizier wie die mittelalterlichen Feudalbarone, die englischen Kavaliere wie die amerikanischen Sklavenhändler, die walachischen Bojaren wie die Lyoner Seidenfabrikanten - sie haben alle Ströme von Blut vergossen, sie sind über Leichen, Mord und Brand geschritten, sie haben Bürgerkrieg und Landesverrat angestiftet, um ihre Vorrechte und ihre Macht zu verteidigen.

Die imperialistische Kapitalistenklasse überbietet als letzter Sproß der Ausbeuterklasse die Brutalität, den unverhüllten Zynismus, die Niedertracht aller ihrer Vorgänger. Sie wird ihr Allerheiligstes, ihren Profit und ihr Vorrecht der Ausbeutung, mit Zähnen und mit Nägeln, mit jenen Methoden der kalten Bosheit verteidigen, die sie in der ganzen Geschichte der Kolonialpolitik und in dem letzten Weltkriege an den Tag gelegt hat. Sie wird Himmel und Hölle gegen das Proletariat in Bewegung setzen. Sie wird das Bauerntum gegen die Städte mobil machen, sie wird rückständige Arbeiterschichten gegen die sozialistische Avantgarde aufhetzen, sie wird mit Offizieren Metzeleien anstiften, sie wird jede sozialistische Maßnahme durch tausend Mittel der passiven Resistenz lahmzulegen suchen, sie wird der Revolution zwanzig Vendéen auf den Hals hetzen, sie wird den äußeren Feind, das Mordeisen der Clemenceau, Lloyd George und Wilson als Retter ins Land rufen, sie wird lieber das Land in einen rauchenden Trümmerhaufen verwandeln als freiwillig die Lohnsklaverei preisgeben.
[...]

Um dem Proletariat die Erfüllung dieser Aufgaben zu ermöglichen, fordert der Spartakusbund :

I. Als sofortige Maßnahmen zur Sicherung der Revolution
1. Entwaffnung der gesamten Polizei, sämtlicher Offiziere sowie der nichtproletarischen Soldaten. Entwaffnung aller Angehörigen der herrschenden Klassen ;
2. Beschlagnahme aller Waffen- und Munitionsbestände sowie Rüstungsbetriebe durch A.- und S.-Räte ;
3. Bewaffnung der gesamten erwachsenen männlichen proletarischen Bevölkerung als Arbeitermiliz, Bildung einer Roten Garde aus Proletariern als aktiven Teil der Miliz zum ständigen Schutz der Revolution vor gegenrevolutionären Anschlägen und Zettelungen ;
4. Aufhebung der Kommandogewalt der Offiziere und Unteroffiziere, Ersetzung des militärischen Kadavergehorsams durch freiwillige Disziplin der Soldaten, Wahl aller Vorgesetzten durch die Mannschaften unter jederzeitigem Rückberufungsrecht, Aufhebung der Militärgerichtsbarkeit ;
5. Entfernung der Offiziere und Kapitulanten aus allen Soldatenräten ;
6. Ersetzung aller politischen Organe und Behörden des früheren Regimes durch Vertrauensmänner der A.- und S.-Räte ;
7. Einsetzung eines Revolutionstribunals, vor dem die Hauptschuldigen am Kriege und seiner Verlängerung, die beiden Hohenzollern, Ludendorff, Hindenburg, Tirpitz und ihre Mitverbrecher sowie alle Verschwörer der Gegenrevolution abzuurteilen sind ;
8. sofortige Beschlagnahme aller Lebensmittel zur Sicherung der Volksernährung.

II. Auf politischem und sozialem Gebiete
1. Abschaffung aller Einzelstaaten ; einheitliche deutsche sozialistische Republik ;
2. Beseitigung aller Parlamente und Gemeinderäte und Übernahme ihrer Funktionen durch A.- und S.-Räte sowie deren Ausschüsse und Organe ;
3. Wahl von Arbeiterräten über ganz Deutschland durch die gesamte erwachsene Arbeiterschaft beider Geschlechter in Stadt und Land nach Betrieben sowie von Soldatenräten durch die Mannschaften, unter Ausschluß der Offiziere und Kapitulanten, Recht der Arbeiter und Soldaten zur jederzeitigen Rückberufung ihrer Vertreter ;
4. Wahlen von Delegierten der A.- und S.-Räte im ganzen Reiche für den Zentralrat der A.- und S.-Räte, der den Vollzugsrat als das oberste Organ der gesetzgebenden und vollziehenden Gewalt zu wählen hat ;
5. Zusammentritt des Zentralrats vorläufig mindestens alle drei Monate - unter jedesmaliger Neuwahl der Delegierten - zur ständigen Kontrolle über die Tätigkeit des Vollzugsrats und zur Herstellung einer lebendigen Fühlung zwischen der Masse der A.- und S.-Räte im Reiche und ihrem obersten Regierungsorgan. Recht der lokalen A.- und S.-Räte zur jederzeitigen Rückberufung und Ersetzung ihrer Vertreter im Zentralrat, falls diese nicht im Sinne ihrer Auftraggeber handeln, Recht des Vollzugsrats, die Volksbeauftragten sowie die zentralen Reichsbehörden und -beamten zu ernennen und abzusetzen ;
6. Abschaffung aller Standesunterschiede, Orden und Titel. Völlige rechtliche und soziale Gleichstellung der Geschlechter ;
7. einschneidende soziale Gesetzgebung, Verkürzung der Arbeitszeit zur Steuerung der Arbeitslosigkeit und unter Berücksichtigung der körperlichen Entkräftung der Arbeiterschaft durch den Weltkrieg ; sechsstündiger Höchstarbeitstag ;
8. sofortige gründliche Umgestaltung des Ernährungs-, Wohnungs- und Erziehungswesens im Sinne und Geiste der proletarischen Revolution.

III. Nächste wirtschaftliche Forderungen
1. Konfiskation aller dynastischen Vermögen und Einkünfte für die Allgemeinheit ;
2. Annullierung der Staats- und anderer öffentlicher Schulden sowie sämtlicher Kriegsanleihen, ausgenommen Zeichnungen bis zu einer bestimmten Höhe, die durch den Zentralrat der A.- und S.-Räte festzusetzen ist ;
3. Enteignung des Grund und Bodens aller landwirtschaftlichen Groß- und Mittelbetriebe, Bildung sozialistischer landwirtschaftlicher Genossenschaften unter einheitlicher zentraler Leitung im ganzen Reiche, bäuerliche Kleinbetriebe bleiben im Besitze ihrer Inhaber bis zu deren freiwilligem Anschluß an die sozialistischen Genossenschaften ;
4. Enteignung aller Banken, Bergwerke, Hütten sowie aller Großbetriebe in Industrie und Handel durch die Räterepublik ;
5. Konfiskation aller Vermögen von einer bestimmten Höhe an, die durch den Zentralrat festzusetzen ist ;
6. Übernahme des gesamten öffentlichen Verkehrswesens durch die Räterepublik ;
7. Wahl von Betriebsräten in allen Betrieben, die im Einvernehmen mit den Arbeiterräten die inneren Angelegenheiten der Betriebe zu ordnen, die Arbeitsverhältnisse zu regeln, die Produktion zu kontrollieren und schließlich die Betriebsleitung zu übernehmen haben ;
8. Einsetzung einer zentralen Streikkommission, die unter ständigem Zusammenwirken mit den Betriebsräten der beginnenden Streikbewegung im ganzen Reich einheitliche Leitung, sozialistische Richtung und die kräftigste Unterstützung durch die politische Macht der A.- und S.-Räte sichern soll.

IV. Internationale Aufgaben
Sofortige Aufnahme der Verbindungen mit den Bruderparteien des Auslandes, um die sozialistische Revolution auf internationale Basis zu stellen und den Frieden durch die internationale Verbrüderung und revolutionäre Erhebung des Weltproletariats zu gestalten und zu sichern.

Das will der Spartakusbund !
[...]
Auf, Proletarier ! Zum Kampf ! Es gilt, eine Welt zu erobern und gegen eine Welt anzukämpfen. In diesem letzten Klassenkampf der Weltgeschichte um die höchsten Ziele der Menschheit gilt dem Feinde das Wort : Daumen aufs Auge und Knie auf die Brust !

Rosa Luxemburg, « Was will der Spartakusbund ? », Die Rote Fahne, Nr.29, Berlin, 14. Dezember 1918.
http://www.collectif-smolny.org/article.php3?id_article=902


Le 9 novembre, en Allemagne, les ouvriers et soldats ont mis en pièces l’ancien régime. Sur les champs de bataille de France s’était dissipée l’illusion sanglante que le sabre prussien régnait en maître sur le monde. La bande de criminels qui avait allumé l’incendie mondial et précipité l’Allemagne dans une mer de sang était arrivée au bout de son latin. [...]
Le 9 novembre, le prolétariat allemand s’est dressé pour se débarrasser du joug honteux qui l’accablait. Les Hohenzollern furent chassés, des conseils d’ouvriers et de soldats, élus.

Mais les Hohenzollern n’ont jamais été que les gérants de la bourgeoisie impérialiste et des Junkers. La bourgeoisie et sa domination de classe, tel est le véritable responsable de la guerre mondiale en Allemagne aussi bien qu’en France, en Russie comme en Angleterre, en Europe comme en Amérique. Ce sont les capitalistes de tous les pays qui ont donné le signal du massacre des peuples. Le capital international est ce Baal insatiable dans la gueule sanglante duquel ont été jetés des millions et des millions de victimes humaines.
La guerre mondiale a placé la société devant l’alternative suivante : ou bien maintien du capitalisme, avec de nouvelles guerres et un rapide effondrement dans le chaos et l’anarchie ou bien abolition de l’exploitation capitaliste.
[...]

Mais la révolution prolétarienne sonne en même temps le glas de toute servitude et de toute oppression ; voilà pourquoi se dressent contre elle dans une lutte à mort, comme un seul homme, tous les capitalistes, les Junkers, les petits-bourgeois, les officiers, bref tous les profiteurs ou les parasites de l’exploitation et de la domination de classe.
C’est pure folie que de s’imaginer que les capitalistes pourraient se plier de bon gré au verdict socialiste d’un Parlement, d’une Assemblée nationale, qu’ils renonceraient tranquillement à la propriété, au profit, aux privilèges de l’exploitation. Toutes les classes dominantes ont lutté jusqu’au bout pour leurs privilèges, avec l’énergie la plus tenace. Les patriciens de Rome tout comme les barons féodaux du moyen âge, les gentlemen anglais, tout comme les marchands d’esclaves américains, les boyards de Valachie, tout comme les soyeux lyonnais — tous ont versé des torrents de sang, ont marché sur des cadavres, au milieu des incendies et des crimes, ils ont déchaîné la guerre civile et trahi leur pays, pour défendre leur pouvoir et leurs privilèges.

Dernier rejeton de la caste des exploiteurs, la classe capitaliste impérialiste surpasse en brutalité, en cynisme, la bassesse de toutes celles qui l’ont précédée. Elle défendra ce qu’elle a de plus sacré : le profit et le privilège de l’exploitation avec ses dents et ses ongles. Elle emploiera les méthodes sadiques dont elle a fait montre dans toute sa politique coloniale et au cours de la dernière guerre. Contre le prolétariat elle mettra en mouvement le ciel et l’enfer ; elle mobilisera la paysannerie contre les villes, excitera des couches ouvrières rétrogrades contre l’avant-garde socialiste, elle se servira d’officiers pour organiser des massacres [2], tentera de paralyser toute mesure socialiste par les mille moyens de résistance passive, elle suscitera contre la révolution vingt Vendées, elle appellera à son secours l’ennemi de l’extérieur, les Clemenceau, les Lloyd George et les Wilson avec leurs armes, préférant transformer l’Allemagne en un tas de décombres fumants plutôt que de renoncer de plein gré à l’esclavage du salariat.
[...]

Pour permettre au prolétariat d’accomplir ses tâches la Ligue spartakiste exige :

Mesures immédiates pour assurer le triomphe de la révolution
1. Désarmement de toute la police, de tous les officiers ainsi que des soldats d’origine non prolétarienne, désarmement de tous ceux qui font partie des classes dominantes.
2. Réquisition de tous les stocks d’armes et de munitions ainsi que des usines d’armement par les soins des conseils d’ouvriers et de soldats.
3. Armement de l’ensemble du prolétariat masculin adulte qui constituera une milice ouvrière. Constitution d une garde rouge composée de prolétaires qui sera le noyau actif de la milice et aura pour mission de protéger en permanence la révolution contre les attentats et les intrigues contre-révolutionnaires.
4. Suppression du pouvoir de commandement des officiers et des sous-officiers ; substitution d’une discipline librement consentie par les soldats à l’obéissance passive à la prussienne. Election de tous les supérieurs par les hommes de troupe avec droit permanent de les révoquer, abolition de la juridiction militaire.
5. Éviction des officiers et des capitulards de tous les conseils de soldats.
6. Remplacement de tous les organes politiques et de toutes les autorités de l’ancien régime par des hommes de confiance délégués par les conseils d’ouvriers et de soldats.
7. Mise en place d’un tribunal révolutionnaire devant lequel comparaîtront les principaux responsables de la guerre et de sa prolongation : les Hohenzollern, Ludendorff, Hindenburg, Tirpitz et leurs complices, ainsi que tous les conjurés de la contre-révolution.
8. Réquisition immédiate de tous les stocks de vivres en vue d’assurer le ravitaillement de la population.

Mesures politiques et sociales
1. Abolition de tous les Etats particuliers : création d’une République allemande socialiste unifiée.
2. Élimination de tous les parlements et de tous les conseils municipaux, leurs fonctions étant dévolues aux conseils d’ouvriers et de soldats et aux comités que ceux ci désigneraient.
3. Élection de conseils d’ouvriers dans toute l’Allemagne par les soins de la classe ouvrière adulte des deux sexes, à la ville et à la campagne, par entreprise ; élection de conseils de soldats par les hommes de troupe à l’exclusion des officiers et des capitulards ; les ouvriers et les soldats ont le droit à tout instant de révoquer leurs représentants.
4. Élection de délégués des conseils d’ouvriers et de soldats dans tout le Reich en vue de constituer le Conseil central des conseils d’ouvriers et de soldats qui élira à son tour un Comité exécutif ; celui-ci sera l’organisme suprême du pouvoir législatif et exécutif.
5. Le Conseil central se réunira au minimum une fois tous les trois mois avec chaque fois réélection des délégués. Le Conseil aura pour mission d’exercer un contrôle permanent sur l’activité du Comité exécutif et d’établir un contact vivant entre la masse des conseils d’ouvriers et de soldats de tout le Reich, et l’organisme gouvernemental suprême qui les représente. Les conseils d’ouvriers et de soldats locaux ont le droit à tout instant de révoquer et de remplacer leurs délégués au Conseil central au cas où ceux-ci n’agiraient pas conformément au mandat qui leur a été donné. Le Comité exécutif a le droit de nommer les commissaires du peuple, ainsi que les autorités centrales du Reich et les fonctionnaires ; il peut également les révoquer.
6. Suppression de toutes les différences de caste, de tous les ordres et de tous les titres ; hommes et femmes ont même droits et la même position sociale.
7. Mesures sociales importantes : réduction du temps de travail pour lutter contre le chômage et pour tenir compte de la faiblesse physique de la classe ouvrière, conséquence de la guerre mondiale ; fixation de la journée de travail à six heures au maximum.
8. Le système de ravitaillement, de logement, les services de santé et l’éducation nationale seront réorganisés de fond en comble dans le sens et dans l’esprit de la révolution prolétarienne.

Mesures économique immédiates
1. Confiscation de tous les biens dynastiques et de tous les revenus dynastiques au profit de la communauté.
2. Annulation des dettes de l’État et de toutes autres dettes publiques, ainsi que de tous les emprunts de guerre à l’exclusion des souscriptions au-dessous d’un certain taux, qui sera fixé par le Conseil central des conseils d’ouvriers et de soldats.
3. Expropriation de toutes exploitations agricoles grandes et moyennes, constitution de coopératives agricoles socialistes dépendant d’une direction centrale à l’échelle du Reich ; les petites exploitations paysannes demeureront la propriété de leurs détenteurs actuels jusqu’à ce que ceux-ci adhèrent librement aux coopératives socialistes.
4. La République des Conseils procédera à l’expropriation de toutes les banques, mines, usines sidérurgiques ainsi que de toutes les grandes entreprises industrielles et commerciales.
5. Confiscation de toutes les fortunes au-dessus d’un niveau qui sera fixé par le Conseil central.
6. Prise en main de l’ensemble des transports publics par la République des Conseils.
7. Élections dans toutes les usines de conseils d’entreprise qui, en accord avec les conseils ouvriers, auront à régler toutes les affaires intérieures de l’entreprise, les conditions de travail, à contrôler la production, et, finalement, à prendre en main la direction de l’usine.
8. Mise en place d’une Commission centrale de grève qui, en collaboration permanente avec les conseils d’entreprise, aura pour tâche de coordonner le mouvement de grève qui s’amorce dans l’ensemble du Reich et d’en assurer l’orientation socialiste en lui garantissant l’appui sans défaillance du pouvoir politique des conseils d’ouvriers et de soldats.

Tâches internationales
Rétablissement immédiat des relations avec les partis frères des pays étrangers afin de donner à la révolution socialiste une base internationale et d’établir et de garantir la paix par la fraternisation internationale et le soulèvement révolutionnaire du prolétariat du monde entier.

Voilà ce que veut la Ligue spartakiste !
[...]
Debout prolétaires ! Au combat ! Il s’agit de conquérir tout un monde et de se battre contre tout un monde. Dans cette ultime lutte de classes de l’histoire mondiale où il y va des objectifs les plus nobles de l’humanité, nous lançons à nos ennemis ces mots : sur leur face, nos poings, notre genou sur leur poitrine !

Rosa Luxemburg, « Que veut la Ligue spartakiste ? », Le Drapeau rouge, n° 29, Berlin, 14 décembre 1918.
https://www.marxists.org/francais/luxembur/spartakus/programme.htm


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